Bella, Edward und Jacob kennt mittlerweile die ganze Welt. Aber Wanda, Melanie und Jared? Wer sind die denn?
Nun, das sind die Hauptfiguren aus einem anderen Jugendbuch von Stephenie Meyer. „Seelen“ lautet der Titel und er birgt echtes Suchtpotential. Einmal angefangen zu lesen, fesselt dieses Buch so sehr, dass man es in einem Rutsch durchliest.
Die Handlung ist relativ komplex, die Grundelemente ähneln jedoch der Bis(s)-Reihe – die Mischung aus Fantasy- und Liebesroman ist ein echtes Muss für alle, die nicht genug von solchen Geschichten bekommen können.
Seelen spielt in einer Zukunft, in der fast die gesamte Weltbevölkerung von Aliens, den Seelen, übernommen wurde. Sie benutzen die Körper der Menschen als Wirte, um überleben zu können. Doch einige, letzte Menschen wehren sich gegen ihre Ausrottung. So auch die junge Melanie, die auf der Flucht in einen Fahrstuhlschacht springt, weil sie lieber sterben möchte, als ihren Bruder und ihren geliebten Jared zu verraten. In ihren Körper wird die Seele Wanda eingesetzt. Normalerweise verschwindet das Bewusstsein der Menschen nachdem eine Seele implantiert wurde, doch die widerspenstige Melanie weigert sich zu gehen. Anfangs noch auf der Seite der Seelen, gerät Wanda durch Melanies unerschütterliche Liebe immer mehr ins Wanken und fragt sich immer öfter: „Wer ist gut, wer böse?“ Zu Beginn verbinden Wanda und Melanie noch gegenseitige Abscheu, doch dann entwickelt sich zwischen ihnen eine immer tiefere Freundschaft und Wanda verlässt die Gemeinschaft der Seelen aus Sehnsucht nach Jared. Denn auch sie hat sich in ihn verliebt. Doch dann lernt sie in der Gesellschaft der letzten Menschen, in der sie Zuflucht suchen, Ian kennen. Eine komplizierte Dreiecksgeschichte nimmt ihren Lauf, für die es zunächst keine Lösung zu geben scheint...