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Ohne Extra-Kilos durch den Winter

Jedes Jahr an Weihnachten stehen wir vor dem gleichen Problem: Lebkuchen und Braten, wie lecker. Aber wie überstehen wir die Jahreszeit ohne Extra-Pfunde auf den Rippen? Hier geben wir euch ein paar Tipps.

Weihnachten ist für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres. Geschenke, Liebe, Familie, und vor allem gibt es leckeres Essen, das man nicht ablehnen kann. Deswegen plagt uns hinterher das schlechte Gewissen. Aber man darf sich doch einmal etwas gönnen! Oder kann man den Winter auch ohne Schuldgefühle überstehen? Die Antwort ist definitiv ja.

 

Die erste dafür Regel lautet: Vertrau auf dein Bauchgefühl! Der Bauch sagt uns nämlich immer, wann er satt ist. Also, auch wenn der Braten noch so lecker aussieht, hören wir lieber auf, wenn wir satt sind und achten damit auf unsere Figur.

Die zweite goldene Regel besagt: Fisch statt Fleisch. Lachs schmeckt gut und ist zudem gesünder als die allseits beliebte Weihnachtsgans. Also warum nicht mal mit den alten Traditionen brechen? Lachs enthält viel Vitamin D, das unser Körper im Winter besonders benötigt, und er bringt den Stoffwechsel in Gang.

Wer kennt nicht die kleinen Dickmacher im Winter? Aber leckerer Spekulatius, Schokolade und Lebkuchen müssen nicht sein. Die Alternative sind Gewürze. Speisen, Tee oder Kaffee mit Zimt, Ingwer oder Vanille gewürzt vermindern nicht nur die Lust auf etwas Süßes, sie sind zudem figurfreundlich und sorgen für gute Laune.

Was uns ebenfalls von Heißhungerattacken und Süßigkeiten fernhält, ist Wasser. Es spült unseren Hunger einfach herunter. Außerdem verbrennen wir damit gleich 100 Kalorien, ohne etwas dafür zu tun.

Das nächste Schlagwort ist Bewegung. Nach dem Festmahl regt ein netter Spaziergang durch den Schnee an der kalten Luft den Energieumsatz an, Fett und Zucker werden direkt verbrannt.

Was außerdem gegen lästige Pfunde im Winter hilft, ist Schlaf. Langer und tiefer Schlaf hält uns vom Zunehmen ab und baut sogar Fett ab. Und auch Heizen macht dick. Wer also die Heizung im Winter runterdreht, spart nicht nur Energiekosten, sondern auch Zusatz-Kilos. Bei 26 Grad Raumtemperatur fühlen wir uns zwar am wohlsten, verbrennen aber am wenigsten Energie. Je niedriger also die Temperatur, desto mehr ackert der Stoffwechsel – ganz nach dem Motto: Wer schön sein will, muss leiden. Wenn wir nun all diese Tipps beherzigen, sollte doch eigentlich nichts mehr schief laufen und das schlechte Gewissen hat keinen Grund mehr, an die Hintertür zu klopfen.


von unserer Redakteurin
Jana Münnig
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Ausgabe: 4-2011