Comedy Profil Vince Ebert
Wie alles begann...
Vince Ebert wurde 1968 im bayerischen Odenwald geboren und machte dort sein Abitur, bevor er auf die geniale Idee kam, ein großer Physiker zu werden. Das Studium dazu legte er einfach mal eben mit der Note 1,7 ab und arbeitete als frisch gebackener Diplom-Physiker ab 1995 zwei Jahre als Consultant bei einer Unternehmensberatung in Frankfurt. Um dann noch einen Schritt weiter weg vom Studium zu gehen, folgte ab 1997 für vier Jahre der Job als strategischer Planer einer Medienagentur.
... und in der Comedy-Branche endete
1998 begannen Eberts erste kabarettistische Gehversuche auf verschiedenen deutschen Kleinkunstbühnen. Es stellte sich heraus, dass er schnell dazulernte, und schon bald kamen erste Kabarettpreise, 2003 das erste Soloprogramm „Alles gelogen“ und seine erste CD „Die jetzt aber wirklich richtig große Show“. Unermüdlich kreiert der fleißige Vinceweitere CDs und Liveprogramme, ergattert einen TV- und Radio-Auftritt nach dem anderen, wird immer berühmter und lässt seinen Fankreis anwachsen. Ein charmanter und selbstironischer Stil prägt seine Themengebiete, in denen er seine witzigen Alltagsgeschichten präsentiert. In seinen Anekdoten schwankt der sympathische Werte-Zertrümmerer nahtlos zwischen Realität und Widersinnigkeit. Dies reicht von der Pantomime in der Blindenschule, als Anprangerer von Kaiserschnitten in Demokratien oder als Verfasser einer Steuererklärung in Alexandriner-Versen. Wer die wissenschaftliche Stand-Up-Comedy also hautnah erleben möchte, hat am 6. November 2011 die Gelegenheit dazu. Denn dann kommt uns Vince Ebert in Hannover im Theater am Aegi besuchen.
Seine besten Sprüche
Manche glauben, Wärme dehnt sich aus – also deshalb sind die Tage im Sommer länger...
Manche glauben immer noch, ein „Licht-Jahr“ bedeutet: Die Stromrechnung für zwölf Monate...
Wenn ich nur behaupte im Kühlschrank ist ein Bier, dann bin ich Theologe. Wenn ich nachschaue, bin ich Wissenschaftler. Wenn ich nachschaue, nix finde, aber trotzdem behaupte, es ist ein Bier drin, dann bin ich Esoteriker.
Wenn die Katze immer auf die Beine fällt, und ein Marmeladenbrot immer mit der beschmierten Seite nach unten – was passiert, wenn man ein Marmeladenbrot auf den Rücken einer Katze bindet?
Ich bin 35 geworden, und das ist eine komische Phase – das hat ja schon die Geschichte gezeigt, dass die Zeit zwischen 33 und 45 nicht so einfach ist.
Comedy Profil Carolin Kebekus
So fing alles an
Als sie 19 Jahre alt und Praktikantin bei den „Freitag Nacht News“ war. Carolin Kebekus, bekannt unter anderem durch „Cindy aus Marzahn - und die jungen Wilden“ oder die „Schillerstraße“, erobert Deutschland mit ihrem erfrischenden Humor im Sturm und nimmt oft kein Blatt vor den Mund.
„Wat wellste maache?“
Die Herzblut-Kölnerin begann bereits in jungen Jahren, an ihrer Karriere zu basteln. Sie nahm Schauspiel- und Gesangsunterricht und hoppelte leidenschaftlich gern beim Ballett herum. Außerdem arbeitete sie schon mit Größen wie Cindy aus Marzahn, Kaya Yanar und Thomas Herrmanns zusammen – das volle Programm eben. 2003 begann sie dann, für das Fernsehen zu arbeiten und startete mit ihren Stand-Up-Programmen durch. Quasi über Nacht gelang ihr der Durchbruch mit einer wahnwitzigen Parodie auf den Tokio-Hotel-Sänger Bill Kaulitz. Durch ihre offene Art und vor allem ihre große Klappe wird sie als die nächste Anke Engelke gehandelt.
„Et bliev nix wie et wor!“
Ihre wohl bekanntesten Rollen bisher: die vom bösen Panda belästigte Kinderfernsehtratsche in den Sketchen von „Broken Comedy“ und die alles und jeden veräppelnde Hochzeitshupfdohle in „Die einzig wahren Hochzeitscrasher - verliebt, verlobt, verarscht“. Im Film „Vollidiot“ spielte sie neben Oliver Pocher eine Nebenrolle.
„Et hät noch immer joot jejange!“
Im Moment konzentriert sich Carolin Kebekus auch auf ihr zweites Standbein, den Gesang. Sie singt in der Band „De Imis“ und in dem Duo „2ZimmerKücheDieleBad“. Im Mai tritt sie dann im zweiten Teil von „Comedy im Doppelpack“ in Essen auf, und im April war sie als Gastmoderatorin bei der Wok-WM von Stefan Raab zu sehen. Wir bleiben gespannt, was da noch alles auf uns zukommt.
„Do laachste dich kaputt!“
„Die Sicherheitsvorkehrungen an den Flughäfen werden immer strenger. Im Handgepäck darf man jetzt keine größeren Flüssigkeitsmengen mehr mitführen. Gestern hat man sogar meiner Oma verboten mitzufliegen. Die Begründung: zu viel Wasser in den Beinen.“
„Paris Hilton hat einen neuen Traum, sie will als Touristin ins Weltall. Paris in einer Raumstation – dann kann man zu Recht behaupten, dass es im All kein intelligentes Leben gibt.“
„Pete Doherty ist kurz nach der Verurteilung zu einer Bewährungsstrafe wegen Drogenbesitzes erneut verhaftet worden. Als Kate Moss das hörte, hätte sie vor Schreck fast den 100-Dollar-Schein eingeatmet."
„Tom Cruise hat seit der Geburt seiner Tochter Windelwechseln als Hobby entdeckt. In Wirklichkeit genießt er es einfach, dass endlich mal eine Frau zu ihm aufschaut."
Comedy Profil Bülent Ceylan
All rights reserved.
Bülents deutsche Mutter hat die Hosen an, und sein Vater (der Türk’) macht wehmütig alle deutschen Traditionen mit. Bülent wurde am 4. Januar 1976 in Mannheim geboren und hat dort auch sein Abitur gemacht. Nach einem Praktikum bei VIVA und einem Radiosender entdeckte ihn ein Comedy-Autor und entwickelte mit ihm sein erstes Abendprogramm. Heute, dreizehn Jahre später, spielt er vor mehr als 60.000 Zuschauern und legt ein volles Tourprogramm bis April 2011 auf den Tisch.
Figuren:
Die dialektgeplagte Annelise ist der Innbegriff einer Dame. In ihrer Welt dreht sich alles um ihr familieneigenes Pelzhaus und die flauschigen Felle, die sich aus den niedlichen Tieren basteln lassen.
Harald ist ein Freund kurzer Worte. Da ersetzt ein einfaches „Jou“ oder Brummen schon mal die ein oder andere Aussage.
Unnachahmliche Wortwahl erfahrt ihr nur bei Hasan.
Gemüsehändler Aslan glänzt mit gefährlichem Halbwissen.
Der minimal folkloristische angehauchte Karl-Heinz Huck beharrt vehement auf seinen übernatürlichen Kräfte.
Mompfred Bockenauer, Hausmeeschder, plädiert für Zucht und Ordnung.
Beste Sprüche:
„Bei uns dehäärn ward’ Mannemer Dialekt gesproche. Mei Mutter is jo Deutsche, die hat gesagt, Türkisch kennt kä Sau."
„Produzier' mich net, ich weiß, wo Dein Haus wohnt!"
„Mein Vater hat ja nicht Englisch gesprochen und deshalb auch den Begriff Do-it-yourself nicht benutzt. Auf Deutsch heißt das ja: Mach es dir selbst! Aber sag das mal zu deiner Frau, wenn du stundenlang im Keller rumhantierst und die dich fragt, was machst du denn solange da unten?“
Termine: Sa 11.09.2010 20:00 Magdeburg AMO
How to speak Monnemerisch:
-Hea, is da was zu eng? Saachschs graad! = Suchst Du Streit?
-Willsch ä Passbild? = Jemand will nicht angestarrt werden
-Do laaft de Negga in de Roi noi = Hier fließt die Neckar in den Rhein
-Isch schbring mol schnell zum Begga = Ich geh mal schnell zum Bäcker
-Quadratlatsche = Große Füße
-Longaa = Mannheimerische Alternative zu „Alter!“
-Tranfunzel = Langweiliger Mensch
-Mer kenne uns, awwer isch kumm net uff Sie druff = Wir kennen uns, aber ich weiss nicht, woher
-Alla, ma sieht sisch = Man sieht sich (normale Verabschiedung)